Wie kann man sich Ärger mit Handwerkern ersparen?
Redaktion waswiewo
Handwerker übernehmen Fälle, um die man sich meist ungern kümmert, die aber irgendwann einfach unumgänglich und nötig sind. Damit nicht noch zusätzlicher Ärger wegen überhöhter Rechnungen, schlechter Reparaturen etc. Ihre Nerven belastet, lohnt es sich, einige Dinge schon im Voraus schriftlich abzuklären. Geben Sie nicht dem ersten Handwerker die Zusage, sondern holen Sie sich (vor allem bei größeren Defekten) verschiedene Angebote ein und lassen Sie sich immer einen Kostenvoranschlag machen. In dem muss genau stehen, wie viele Arbeitsstunden zu welchem Preis geplant sind und was an Materialkosten in etwa auf Sie zukommen wird. Lassen Sie auch Fahrtkosten oder Kleinmaterial nicht als Pauschale oder Aufwand berechnen, sondern besprechen Sie dafür von vornherein einen festen Geldbetrag und lassen Sie sich diesen schriftlich bestätigen. Am sichersten ist aber die Vereinbarung eines Festpreises über die zu erwartende Rechnung. Der Kostenvoranschlag wird so zu einem Angebot, an das sich der Handwerker nach schriftlicher Vereinbarung halten muss. Zu seiner eigenen Sicherheit und zu der des Kunden sollte sich ein Handwerker die "Baustelle" vorher angesehen haben, damit er später nicht behaupten kann, er hätte nicht gewusst, was ihn erwartet. Damit Sie nicht umsonst auf den Handwerker warten, sollten Sie sich den genauen Termin für die Reparatur mit Datum und Uhrzeit schriftlich bestätigen lassen. Kommt er nicht, hat man bei einer Entschädigungsklage ein Beweismittel.
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