Was muss ich beim Aktienkauf beachten?
Redaktion waswiewo
1. Schaffen Sie sich die Unabhängigkeit, den Kauf- und Verkaufszeitpunkt selbst bestimmen zu können. Das bedeutet: Nur solche Beträge in Aktien anlegen, von denen man sicher weiß, dass man sie kurz- oder mittelfristig nicht unbedingt benötigt. So genannte Notverkäufe bringen meistens Verlust. 2. Schauen Sie sich das Unternehmen an, dessen Aktien Sie kaufen möchten. Die Ergebnisse der Vergangenheit sind zwar zu berücksichtigen, aber entscheidend ist die künftige Ertragsentwicklung. Solide Finanzierung versetzt eine Unternehmen in die Lage, neue Marktchancen auszunutzen. 3. Mindern Sie Ihr Risiko durch Streuung Ihrer Anlagen auf verschiedene Aktien verschiedener Branchen. Innerhalb eines Konjunkturzyklus verhalten sich die einzelnen Branchen unterschiedlich. Daher: nie alles oder nichts; nicht alles auf eine Aktie setzen. Die Risiken sind vernünftig zu verteilen, aber man darf sich auch nicht verzetteln. Sind zu viele Aktien im Depot, verliert man leicht die 〈bersicht. 4. Wählen Sie einen günstigen Zeitpunkt für den Kauf und Verkauf von Aktien. Auch wenn die Aktienanalyse gewisse Anhaltspunkte bietet, so gilt doch: Hellsehen kann niemand. Daher sollte man beim Kauf nicht auf Tiefstkurse warten und beim Verkauf nicht auf den absoluten Höchststand. Hat man mit einer Aktie einen schönen Kursgewinn erzielt, sollte man sich ruhig einmal von einem Papier trennen. Nur realisierte Gewinne sind echte Gewinne. 5. Sprechen Sie mit dem Fachmann. Den todsicheren Tip gibt es nicht, deshalb hüten Sie sich vor "Experten", die "sichere Gewinne" voraussagen. Vermögens- und Anlageberater der Kreditinstitute haben Erfahrung und werden Sie nach bestem Wissen und Gewissen beraten. Hinter ihnen stehen weitere Fachleute, die Analysten. Sie statten die Kundenberater mit Markt- und Unternehmensanalysen aus und bieten damit auch Hilfestellung für Ihre zuverlässige Beratung.
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