Was ist Amateur-Boxen?
Redaktion waswiewo
Die gesundheitlichen Gefahren des Boxens wurden vom Amateur-Weltverband AIBA so weit wie möglich entschärft: für die Amateur-Boxer ist ein Kopfschutz obligatorisch, die Handschuhe sind leichter, nach Kopf-K.o. werden Schutzsperren verhängt und die Rundenzeiten sind kürzer. Während bei den Berufsboxern Titelkämpfe über zwölf Runden gehen und der Kampfstil vor allem auf den vorzeitigen Knock-out abzielt, boxen Amateure in vier Runden von je zwei Minuten und, unabhängig von ihrer Wirkung werden saubere Treffer mit einem Punkt belohnt. Generell sind Schläge auf alle Teile des vorderen Körpers oberhalb der Gürtellinie, einschließlich des Kopfes gestattet. Der Gegner soll mit korrekten Schlägen getroffen werden. Angriffsschläge sind: Gerade: auf kürzestem Weg mit der Faust schnell ausgeführte Stöße; Haken: aus dem abgewinkelten Arm geführte Schläge; Uppercut: Aufwärtshaken; Schwinger: Stoß mit abgewinkeltem Arm von unten nach oben; Jab: hakenartiger Schlag aus kurzer Distanz; Cross: Schlag über den abwehrenden Arm des Gegners auf dessen entgegengesetzte Körperhälfte. Seine Verteidigung versucht der Boxer durch Ausweichen, Parieren oder Doppeldeckung zu erreichen.
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