Welche Kunstwerke und Antiquitäten kann man als kalkulierbare Geldanlagen anschaffen?
Redaktion waswiewo
Die Idee, sich mit schönen Dingen zu umgeben und damit auf lange Sicht zusätzlich Gewinn zu machen, ist verlockend. Deshalb investieren immer mehr Privatleute in Kunst oder Antiquitäten. Hier gilt die Binsenweisheit, dass dieser Markt wesentlich spekulativer ist als andere Anlageformen. Selbst wenn man glücklich eingekauft hat, muss man mindestens einige Jahre warten, bis man Profit durch den Wiederverkauf einstreichen kann. Und man muss den Markt ständig genau beobachten, um den optimalen Zeitpunkt für einen günstigen Kauf und den gewinnbringenden Verkauf zu ermitteln. In den siebziger und achtziger Jahren waren alte Möbel so gefragt, dass praktisch alle Qualitätsstufen sich gut verkauften. Heute ist der Markt selektiv; ein Möbel, das überarbeitet wurde oder nicht optimal erhalten ist, lässt sich schwer absetzen – der Zeitpunkt zum Verkauf denkbar schlecht. Der Kunstmarkt ist, der Preisentwicklung wegen, dem Normalverdiener in weiten Teilen verschlossen, wer aber z.B. vor einigen Jahren in damals noch erschwingliche Fotografien investiert hat, kann heute gute Gewinne erzielen.
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