Wie gut ist man auf dem Weg in die Arbeit abgesichert?
Redaktion waswiewo
Relativ schlecht. Zwar gibt der Gesetzgeber vor, dass bei Unfällen, die auf dem Weg zur oder von der Arbeit passieren, die gesetzliche Unfallversicherung zahlen muss, viel zu oft gibt es aber Unstimmigkeiten. Wenn Sie etwa auf dem Weg zu Arbeit noch schnell bei der Tankstelle vorbeifahren oder während der Mittagspause private Erledigungen machen, sträubt sich die Unfallversicherung häufig, solche Fälle als Arbeitsunfall zu verbuchen. Und die wird vom Bundessozialgericht unterstützt (AZ B 2 U 29/97). Richtig versichert sind Sie arbeitsrechtlich letztendlich also nur bei Pannen im Büro oder in der Fertigungshalle. Um ganz sicher zu gehen, dass Sie im Falle eines Unfalls nicht ohne Absicherung dastehen, sollten Sie sich Gedanken über eine private Berufsunfähigkeitsversicherung machen. Denn die zahlt, wenn Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können und gerade in solch einem Fall stehen Sie bei der Verweigerung der Zahlung durch die gesetzliche Versicherung richtig schlecht da. Eine private Unfallversicherung rentiert sich dagegen nur für Kinder und Eltern, die nicht erwerbstätig sind.
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