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Wie kann ich mein Baby vor dem Krippentod (Kindstod) schützen?

Redaktion waswiewo

Die Ursache für den plötzlichen Kindstod ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Jedes Jahr sterben etwa 500 Babys (meist im Alter von 2 bis 5 Monaten) im Schlaf. Forscher fanden heraus, dass man durch einige Vorsichtsmaßnahmen das Risiko des SIDS (Sudden Infant Death Syndrome) zwar nicht ausschließen, aber immerhin verringern kann.
Lassen Sie Ihr Baby nicht auf dem Bauch schlafen. Denn in dieser Lage bewegt es sich zu wenig und kann die überschüssige Wärme, die sich im Körper staut, schlechter abgeben. Und das kann mit ein Auslöser für SIDS sein. Ihr Kind sollte deshalb auch nie in unmittelbarer Nähe der Heizung schlafen; heizen Sie das Schlafzimmer außerdem nicht über 20 Grad. Viele Eltern fassen als Temperaturanzeiger die Händchen an, die oft unabhängig vom Schwitzen oder Frieren kalt sind. Fühlen Sie lieber im Nacken oder an der Stirn.
Bereiten Sie Ihrem Kind kein weiches Nest als Schlafplatz. Wenn Ihr Kleines beim Schlafen das Gesicht darin vergräbt, könnte die freie Atmung behindert werden. Achten Sie beim Zudecken darauf, dass Sie die Decke am Fußende immer unter die Matratze schlagen, so dass die Decke nicht über den Kopf Ihres Babys rutschen kann.
In Holland kommt es bis zu 90% seltener zum plötzlichen Kindstod. Einige Mediziner führen das auf die niederländische Tradition, Babys in Schlafsäcke zu packen, zurück. In einem solchen Schlafsack kann sich ein Baby nämlich besser bewegen und ein Schlafsack kann auch nicht über Mund und Nase rutschen.
Lassen Sie Ihr Baby mit im Elternschlafzimmer, aber nicht mit im Bett schlafen. Rein statistisch sind sie hier sicherer, obwohl es keine wissenschaftliche Erklärung dafür gibt. Es wird gemutmaßt, dass die Atemgeräusche der Eltern das Kind beruhigen oder die Eltern es spüren, wenn es ihrem Kleinen nicht gut geht.
Verzichten Sie unbedingt auf Zigaretten. Rauchen senkt das Risiko von SIDS nämlich um 30%.

   
   
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