Was kann man tun, wenn das Baby schreit?
Redaktion waswiewo
Wenn Ihr Kleines weint, ist es wichtig, sich darum zu kümmern, um es zu beruhigen. Insgesamt gibt es ein paar typische Gründe, warum ihr Kind auf sich aufmerksam machen will. Liegt die letzte Mahlzeit mehr als 2 Stunden zurück, könnte Ihr Baby Hunger haben und Sie sollten es anlegen bzw. ihm das Fläschchen geben. Hat es erst 1 Stunde vorher gegessen, fällt Hunger als Grund eher aus. Blähungen sind auch eine häufige Ursache dafür, dass Babys weinen. Diese treten durch Luft im Magen auf, wenn etwa das Kind nach der letzten Mahlzeit nicht ausreichend aufgestoßen hat. Nehmen Sie Ihr Baby deshalb vorsichtshalber hoch, damit es noch einmal ein Bäuerchen machen kann. Wiegen Sie das Kind oder sein massieren Sie mit leichten, kreisenden Bewegungen seinen Bauch, damit sich die Luftblasen im Darm lösen. Bei Verwendung von Säuglingsmilchnahrung sollten Sie das Fläschchen nicht schütteln, sondern die Nahrung mit einer Gabel anrühren, damit nicht zu viel Luft in die Nahrung gelangt. In hartnäckigen Fällen hilft eventuell eine Bauchmassage mit handwarmem Öl - und oft auch Fencheltee. Prüfen Sie, ob die Windeln nass sind oder der Babypo vielleicht wund geworden ist. Ein weiterer Grund für das Schreien könnte auch sein, dass es Ihrem Baby zu kalt oder auch zu warm ist. Dagegen sind die Kleinen nämlich noch sehr empfindlich. Um das Bettchen zu wärmen, kann man eine spezielle Baby-Wärmflasche mit Frottee-〈berzug verwenden. Achten Sie allerdings darauf, dass das heiße Wasser nicht auslaufen kann! Ideal ist auch ein spezielles Schaffell als Unterlage, es hält Ihr Baby natürlich warm. Mit einer waschbaren Auflage (z.B. Moltontuch) sind die hygienischen Anforderungen erfüllt. Zu warm kann es ihm werden, wenn man bei der Kleidung nicht auf natürliche Fasern achtet. Diese sind optimal, weil sie einen guten Wärmeaustausch mit der Umgebung ermöglichen, und das Baby darin nicht zu warm, aber auch nicht zu kühl eingepackt ist. Wollene Jäckchen und Mützen sind nur für draußen nötig, und auch nur dann, wenn es kühl oder windig ist. Singen Sie Ihrem Kind, wenn es weint, ein Schlaflied oder erzählen Sie ihm etwas. Oft ist es allein Ihre Stimme oder Anwesenheit, die es beruhigt.
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