Wie kann ich den Boden mit Humus anreichern?
Redaktion waswiewo
Um den Boden nach starker Beanspruchung, etwa nach abgeblühter Frucht wieder mit Stickstoff zu versorgen, pflanzt man Leguminosen. Leguminosen wie Wicken, Lupinen u.ä. (fragen Sie Ihren Gärtner) entwickeln ein verzweigtes Wurzelwerk mit zahlreichen Knöllchenbakterien, die Nitrat binden und es als Stickstoff wieder an den Boden abgeben. Leguminosen fördern jedoch nicht nur den Stickstoff im Boden, sondern sie haben auch als Gründüngung einen hohen Wert. Säen Sie Wicken o.ä. ab Mitte Juni bis Mitte August auf ein frisch umgegrabenes Saatbeet. Saattiefe etwa 3 - 5 cm. Die Pflanzen sind sowohl schön anzusehen, als auch eine wichtige Bienen- oder Insektenweide. Außerdem wachsen sie sehr schnell und halten so Unkraut zurück, das dem Boden wieder Nährstoffe entziehen würde. Vor dem Umgraben müssen die Pflanzen gut trocknen – entweder Sie schneiden oder Sie lassen sie einfach abblühen und welken. Sie können die Blumen aber auch stehen lassen, so dass sie im Winter einfrieren. Dann können Sie die tote Pflanzenmasse im Frühjahr in den Boden graben.
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