Was lässt Brot bei längerer Aufbewahrung hart und Kekse weich werden?
Redaktion waswiewo
Der unterschiedliche Feuchtigkeitsgehalt der Backwaren ist dafür verantwortlich, dass Brot hart, aber Kekse und Zwieback beim offenen Herumliegen weich werden. Beide Nahrungsmittel übernehmen mit der Zeit einfach den Feuchtigkeitsgehalt der Luft. Bei Brot bedeutet dies, dass es härter wird, bei Keksen ist es umgekehrt. Denn Brot besteht zu etwa 40 Prozent aus Feuchtigkeit und verliert davon rund 14 Prozent, wenn man es zu lange liegen lässt. Der Prozess, der dabei abläuft, wird "Retrogradation" genannt. Die Feuchtigkeit wandert nach außen in die Kruste, die weicher wird, während der Rest trocken und hart wird. Hart Gebackenes wie Kekse und Zwieback dagegen enthalten nur zwei bis fünf Prozent Feuchtigkeit, absorbieren deshalb Feuchtigkeit und werden weich. Daher ist es ratsam, Gebackenes in einem möglichst luftdichten Behältnis aufzubewahren - nicht gemeinsam allerdings.
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