Was ist Canyoning?
Redaktion waswiewo
Canyoning gehört zu den Extremsportarten und war zunächst hauptsächlich in Spanien und Frankreich sehr erfolgreich. Seit den 80 Jahren erfreut es sich - unter anderem durch die Erfindung des Neoprenanzugs - immer größerer Beliebtheit und wird mittlerweile auch in Österreich, der Schweiz, Italien, Neuseeland, Australien, Nordamerika etc. betrieben. Beim Canyoning wandert man in Gruppen eine Schlucht hinunter und bringt den Canyon dabei schwimmend, laufend, springend, sich abseilend, kletternd und teilweise sogar tauchend hinter sich. Wichtig ist vor allem die Ausrüstung, die mindestens aus Neoprenanzug und einem Helm bestehen muss, um den Körper vor Steinschlag, Stößen und Auskühlung zu schützen. Weiterhin wichtig für die Sicherheit ist der Zusammenschluss zu einer Gruppe von mindestens drei Leuten. Die Canyons an sich können sehr unterschiedlich sein. Sie variieren von kurzen Schluchten, die innerhalb von wenigen Minuten durchquert sind, bis zu sehr langen Canyons, für die man einige Tage benötigt, und von wasserführenden bis zu völlig trockenen Schluchten. Anfänger sollten auf jeden Fall einen erfahrenen und professionellen Canyonführer dabei haben, da das Vergnügen sonst schnell sehr gefährlich werden kann.
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