Was ist eigentlich Carpaccio?
Redaktion waswiewo
Carpaccio ist eine der bevorzugten Vorspeisen in Italien. Dabei gibt — auch sehr typisch für die italienische Küche, die noch immer regional sehr unterschiedlich ist, mindestens tausend verschiedene Arten, Carpaccio anzurichten. Bei allen Rezepten gleich ist die Grundzutat: hauchdünne Scheiben von rohem Rinderfilet. Weil das Fleisch nicht gekocht wird, ist es sehr wichtig, dass das Fleisch frisch und gut geklopft ist. Außerdem sollte das Filet eiskalt serviert werden, nur so ist garantiert, dass sich keine Salmonellen einschleichen und dass der echte Geschmack zur Geltung kommt. Das Filet wird nur mild gewürzt und ansonsten mit den unterschiedlichsten Zutaten serviert. Man kann es entweder mit einer würzigen oder Sahnesoße anrichten oder ganz klassisch mit Öl, Zitrone (Essig) und Parmesan. Der Name soll sich von dem italienischen Maler Vittorio Carpaccio ableiten, einem venezianischen Renaissancemaler, der durch seine brillanten Rot- und Weißtöne berühmt wurde. Dabei streiten sich die Restaurant-Chefs über die Ehre, das Carpaccio erfunden zu haben. Darunter auch der Besitzer von Harry’s Bar in Venedig, dessen Carpaccio sich mit seiner weißen Soße über dem roten Carpaccio an die Originalfarben des Malers anlehnt.
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