Was ist eine Cherimoya?
Redaktion waswiewo
Die Cherimoya (lat. Anona cherimola) ist eine Baumfrucht, die ursprünglich aus dem indianischen Peru stammt. Man muß die Blüten diese Baumes mit der Hand bestäuben, vielleicht stammt daher der Name des Baumes, denn Cherimoya bedeutet in indianischer Sprache "kalter Same". Der Geschmack dieser heute in tropischen und subtropischen Gegenden angebauten Frucht wird unterschiedlich interpretiert: sie erinnere an Mangos, Birnen mit Zimt oder Erdbeeren mit Schlagsahne, sagt man. Daher kommen wohl auch die Beinamen Rahm-, Zimt-, Zuckerapfel oder Süßsack. Bei uns wird diese exotische Frucht fast nur im Winter verkauft . Gerade in dieser, für das Immunsystem anstrengenden Phase ist sie wertvoll, denn neben einer Menge Kohlenhydrate enthält sie sehr viele Vitamine, viel Calcium, Eisen und Phosphor und hat einen hohen Traubenzuckergehalt. Es gibt mehrere Sorten der Cherimoya: Ihre Form variiert zwischen herzförmig über konisch bis kugelig. Auch die Farbe ist nicht immer gleich. Sie geht von bronzefarben über gelb bis blassgrün sowie dunkelgrau. Wenn sie Lust haben, Ihrer Gesundheit mal mit einer ganz anderen Frucht etwas Gutes zutun, dann suchen sie auf dem nächsten Markt nach diesem Exoten. Lassen sie die Cherimoya bei Raumtemperatur nachreifen, und entfernen sie die meist schuppige Schale sowie die Kerne vor dem Verzehr, denn diese sind ungenießbar. Probieren sie sie roh, einfach mit etwas Vanille-, oder Zimtzucker, Pfeffer oder kandiertem gehackten Ingwer überstreut. Auch mit Alkohol wird die Cherimoya zum Hochgenuss: Wie wäre es mit Likör oder Weinbrand dazu? Oder in sehr kaltem Sekt serviert? (Wobei sie den Sekt erst direkt vor dem Servieren darüber gießen sollten.) Wer diese Frucht erst einmal für sich entdeckt hat, findet bestimmt noch viele leckere Rezepte.
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