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Wie wird eine Cumulus-Wolke geboren?

Redaktion waswiewo

Die Geburtsstunde einer Wolke legen Ort, Wasserdampfgehalt der Umgebungsluft, Intensität der Sonneneinstrahlung, Lufttemperatur und oftmals die lokale Windzirkulation fest. Steigt am späteren Vormittag über einem mehrere Hektar großen Feld erwärmtes Luftpaket auf, kühlt es sich dabei ab. So verwandelt sich der enthaltene Wasserdampf durch Kondensation in feinste Wassertröpfchen, dem Nebel. Voraussetzung dazu sind genügend Kondensationskerne, wie Staub, Ruß, Säuretröpfchen oder Salzpartikel, die als wasseranziehende Teilchen für den Wasserdampf vorhanden sein müssen. Vom Boden aus sehen wir in der tiefblauen oder leicht diesig-hellen Himmelsfläche das erste "Dunstpaket". Einige Minuten später verdichtet sich der Dunst zum matten und zerzausten "Wolkenbaby". Etwa eine Viertelstunde später hat sich das Exemplar je nach Verhältnissen entweder mangels Feuchtigkeits- und Auftriebsmangel wieder in Wohlgefallen aufgelöst oder es gedeiht prächtig weiter. Wenn es an Größe und Umfang zunimmt, wird es somit zur typischen Schönwetterwolke. Dann entsteht als Nächstes eine bauschige Haufenwolke. Für den Beobachter direkt darunter am Erdboden droht hieraus noch keine Gefahr. Solange die Cumulus-Wolke noch scharf abgegrenzte Konturen hat, hält sie alles an Tropfen in ihrem Innern. Verfinstert sich die Wolkenbasis mangels durchdringendem Sonnenlicht ins Dunkelgrau, steigt das lokale Schauerrisiko leicht an. Wenn die Aufwinde die Feuchtepakete noch rasanter nach oben treiben, verstärkt sich die Kondensation und es ballen sich die feinen Tröpfchen im Wolkenkern zu immer größeren Tropfen zusammen. 〈bernimmt die Erdanziehung das Kommando, fallen die Tropfen bis zum Erdboden - es beginnt zu regnen!

   
   
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