Wo liegt der tiefste Punkt Deutschlands?
Redaktion waswiewo
Wie eigentlich nicht anders zu erwarten, liegt der tiefste Punkt Deutschlands natürlich im hohen Norden, genauer gesagt in Neuendorf bei Itzehoe in Schleswig-Holstein. Dort wurde am 05. September 1988 vom Innenministerium Schleswig-Holstein festgelegt, dass die 3,54 m unter dem Meeresspiegel, die es dort zu messen gibt, der tiefste Punkt Deutschlands sind. Die Kriterien, die dieser Punkt erfüllen muss, sind folgende: Der Punkt muss mindestens einen Quadratkilometer groß und darf keine künstliche Vertiefung sein. Weiterhin muss diese Fläche seit mindestens 200 Jahren landwirtschaftlich genutzt werden und die Höhenangabe muss für einen Drittel Quadratkilometer typisch sein. Dieser für Neundorf wichtige Punkt wurde damals mit einem acht Meter hohen Pfahl und einem darauf angebrachten, handgeschnitzten Schild markiert. Streitig machen den Neundorfern diesen tiefsten Punkt übrigens die Bewohner des kleinen Ortes Freepsum, die es in ihrem Dorf auf 2,30 m unter dem Meeresspiegel bringen. Aber selbst in Ostfriesland ist das eindeutig weniger als die 3,54 m von Neundorf.
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