Was versteht man unter einer Dividende?
Redaktion waswiewo
Viele Aktiengesellschaften zahlen ihren Aktionären aus dem Ertragsgewinn eine Dividende aus. Auf diese Weise hat jeder Aktionär Anspruch auf einen - der Höhe seines Aktienbesitzes entsprechenden - Teil des ausgeschütteten Jahresgewinns seiner Gesellschaft. Die Dividende pro Aktie errechnet sich dabei aus der Höhe des ausgeschütteten Gewinns geteilt durch die Anzahl der ausstehenden Aktien. Da das Unternehmen die Höhe der Dividende selbst bestimmen kann, hängt sie von der jeweiligen Ertragslage ab. So kann sie in schlechten Jahren niedriger liegen, in Verlustjahren ganz ausfallen, in guten Jahren aber auch beträchtlich aufgestockt werden. In Deutschland wird die Dividende in der Regel jährlich ausgezahlt, in manchen anderen Ländern vierteljährlich. Wichtig: Nicht jede Aktiengesellschaft schüttet eine Dividende aus, so dass man beim Aktienkauf auch darauf achten sollte. Die Dividende ist neben dem Kurs nämlich ein Teil das Gewinns, den man beim Handel mit Aktien machen kann. Jedoch kann der Aktionär nur mit der Netto-Dividende rechnen, weil von der Brutto-Dividende noch Kapitalertragssteuer und eventuell Körperschaftssteuerguthaben abgezogen werden.
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