Welche Enthaarungsmöglichkeiten gibt es?
Redaktion waswiewo
Die am häufigsten angewendete Enthaarungsmethode ist die Nassrasur. Sie hat den Vorteil, dass es schnell geht und völlig schmerzfrei ist. Allerdings ist bei dieser Methode auch die Verletzungsgefahr am größten und Sie sind, je nach Haarwuchs, nur 2-3 Tage von den lästigen Härchen befreit. Eine effektivere, dafür aber auch nicht ganz schmerzfreie Methode ist die Enthaarung mit einem Epiliergerät, die sich am besten bei feinem Haar eignet. Enthaarungscremes sind auf Reisen oder im Urlaub sehr praktisch, sofern sie vorher auf ihre Verträglichkeit getestet wurden. Vor dem ersten Benutzen am besten 15 Minuten lang in der Armbeuge testen. Nach der Anwendung sollten Sie für 12 Stunden kein Deo benutzen und den Kontakt mit Salz- und Chlorwasser genauso wie direkte Sonnenbestrahlung meiden. Das Gute daran: Sie haben für ca. 10 Tage glatte Haut. Eine weitere, sehr gründliche Enthaarungsmethode ist das Entfernen mit Warm- oder Kaltwachs. Dazu gibt es entweder fertige Wachsstrips, die in Haarichtung auf die Haut aufgelegt und dann mit einem Ruck gegen die Wuchsrichtung wieder abgezogen werden oder zu erhitzendes Wachs, dass mit einem Spatel auf die Haut aufgetragen wird. Anschließend legt man Baumwollstreifen auf und verfährt genau wie bei der Behandlung mit Kaltwachs. Testen Sie aber vorher immer die Temperatur, um Verbrennungen zu vermeiden. Wenn Sie die Haut bei dieser Methode spannen und nach dem Abreißen die Hand auf die Haut legen, können Sie das Ganze etwas schmerzfreier gestalten. Eventuelle Wachsreste lassen sich leicht mit etwas Körperöl entfernen. Auf Dauer werden Sie Ihre Haare nur durch eine Nadelelektrolyse oder eine Thermolyse los, denn dabei werden die Haarwurzeln mit Strom oder Laser verödet. Da diese Behandlung aber pro verödeter Haarwurzel berechnet wird, ist sie relativ kostspielig und so für die meisten leider auch nur auf kleineren Haarflächen bezahlbar.
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