Woher kommen die Faschingsbegriffe Rosenmontag und Funkenmariechen?
Redaktion waswiewo
Kurz vor der Fastenzeit hauen die Narren zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch noch mal richtig auf den Putz. Der Höhepunkt diese Treibens findet meistens am Rosenmontag statt, der zunächst "rasender" Montag hieß. An diesem Tag wurden noch einmal in kurzer Zeit sämtliche Genüsse des Lebens, ganz besonders die fleischlichen, ausgekostet, bevor am Aschermittwoch mit der Fastenzeit das "keusche" Dasein begann. Die Funkenmariechen sind durch die alten Kölner Stadtsoldaten entstanden, die früher in roten Uniformen die Stadt überwachten. Die nannte man aufgrund ihrer Uniformfarbe "Funken". Nach dem Einmarsch der Franzosen 1794, zerstreuten sich die Soldaten in alle Winde, wurden 1823 aber bei der Suche nach den "guten alten Zeiten" von den Karnevalisten wiederentdeckt. Heute dürfen sie und ihre weiblichen Gegenstücke, die "Funkenmariechen" auf keinem Rosenmontags-Umzug in Köln fehlen.
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