Wie wird ein Fechtkampf ausgetragen?
Redaktion waswiewo
Fechten ist eine Zweikampfsportart, bei der man versucht, den Gegner mit einer der zugelassenen Waffen regelmäßig zu treffen, ohne dass man selbst getroffen wird. Für Männer und Frauen gibt es Degen und Florett als Stoßwaffen, mit dem Säbel als Hieb- und Stoßwaffe dürfen bisher nur Männer kämpfen. Die Fechtbahn ist 14 m lang und 1,80 bis 2 m breit; die Fechtkleidung besteht aus einem Fechtanzug mit metallisierter gültiger Trefffläche, die bei den verschiedenen Waffen unterschiedlich ist und über ein Kabel an die elektrische Trefferanzeige weitergeleitet wird. Ein Kampfleiter entscheidet über die Gültigkeit der Treffer, da bei Florett und Säbel der gegnerische Angriff vor dem eigenen pariert werden muss - im Gegensatz zum Degen, wo auch Doppeltreffer (gleichzeitiges Treffen beider Sportler) erlaubt sind. Es wird einzeln oder im Team gekämpft. Im Einzel ist die Wertung bei einer Kampfzeit von drei mal drei Minuten auf fünfzehn Treffer ausgerichtet. Zur Mannschaft gehören immer drei Aktive, die als Stafette fechten: Der erste Kampf geht bis fünf Treffer, der zweite vom ersten Zwischenstand bis zehn, der dritte bis fünfzehn usw. Die Dauer der neun Gefechte beträgt je maximal vier Minuten.
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