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Wie kann man seine Fensterrahmen selbst abdichten?

Redaktion waswiewo

Bei älteren Fenstern kommt es öfter mal vor, dass sie nicht mehr ganz dicht sind. Um einen unerwünschten Luftaustausch im Winter zu vermeiden, ist es wichtig, sich die Fensterrahmen etwas genauer anzuschauen, denn häufig sind Ritzen zwischen der Wand und dem Rahmen schuld daran, wenn es drinnen nicht richtig warm wird.
Für das Füllen dieser Ritzen gibt es verschiedene Dichtungsmassen. Am häufigsten wird Acryl-Dichtungsmasse verwendet, die in jedem Baumarkt erhältlich ist. Diese hat den Vorteil, dass sie sich sehr gut mit den etwas angefeuchteten Fingern glattstreichen lässt. Silikon-Dichtungsmasse, eignet sich für Badezimmerfenster und andere Fenster in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit, da sie besonders wasserabweisend ist. Der Nachteil ist, dass man Silikon nicht übermalen kann. Wenn Sie auf ökologische Baustoffe Wert legen, sollten sie zur Korkmasse greifen. Zwei kleine Nachteile hat sie allerdings. Sie ist nicht ganz so leicht in der Verarbeitung (vorher unbedingt Ratschlag eines Fachmanns einholen) und es gibt sie nur in Braun.
Wenn Sie sich für eine Dichtungsmasse entschieden haben, entfernen Sie zunächst alle losen Teilchen aus den Ritzen und drücken dann entweder mit einem Spender oder mit Ihren Fingern die Dichtungsmasse vorsichtig hinein. Streichen Sie die Masse glatt und lassen Sie sie anschließend antrocknen. Bei Bedarf bessern Sie gegebenenfalls noch einmal nach. Sollten Sie jetzt immer noch das Gefühl haben, dass kalte Luft in Ihr Zimmer strömt, sollten Sie sich überlegen, ob nicht Ihre Fensterscheiben der Grund für die Kälte sind. Falls Sie noch keine Isolierfenster haben, sollten Sie vielleicht darüber nachdenken, in solche zu investieren. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, durch die gestiegenen Heizkosten haben Sie die Investition wahrscheinlich schon bald abbezahlt.

   
   
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