Wie wird man Fotograf?
Redaktion waswiewo
Fotograf ist ein Handwerksberuf. Nach drei Jahren Lehrzeit machen Sie eine Gesellenprüfung. Wer dann selbstständig arbeiten möchte, der kam bis vor kurzem um den Besuch einer Meisterschule mit Meisterprüfung nicht herum. Um diese Klippe zu umgehen, arbeiten heute viele Fotografen als Fotodesigner. Sie verlegen ihren Arbeitsschwerpunkt auf die künstlerische Gestaltung und dürfen somit ihren Job freiberuflich ausüben. Ein anderer Einstieg in den Fotografenberuf bietet sich über den Besuch einer Berufsfachschule. Die Ausbildung dauert drei Jahre und endet mit dem Abschluss als "staatlich geprüfte(r ) Fotodesigner(in)". Der einfachste Weg geht über ein Fotodesign-Studium an einer Fachhochschule. Zudem gibt es Kunsthochschulen und Gesamthochschulen, an denen ein entsprechender Diplom-Studiengang belegt werden kann. Als Fotograf müssen Sie in erster Linie bildhaft denken können und die Fähigkeit besitzen, Motive zu erkennen. Ein Gefühl für Form, Farbe, Komposition und das entscheidende Bildmoment sind Grundvoraussetzungen. Außerdem sollte ein Fotograf über Eigenschaften wie Flexibilität, Ausdauer, Belastbarkeit und ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft verfügen.
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