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Wie kann mein Kind den Umgang mit Geld lernen?

Redaktion waswiewo

Damit Ihr Kind als Erwachsener mit Geld verantwortungsbewusst umgehen kann, sollten Sie Ihrem Nachwuchs den Umgang mit den Finanzen schon früh beibringen. Deshalb sollte Ihr Kind spätestens wenn es in die Schule geht, ein kleines Taschengeld bekommen. Geben Sie ihm einmal in der Woche einen festgelegten Betrag und erklären Sie ihm, dass es jetzt für den Eiskauf und die Süßigkeiten selbst verantwortlich ist. Wichtig dabei ist, dass Sie, auch wenn die Kinderkasse schon leer ist, Ihrer/m Kleinen nicht noch einmal Geld zuschieben.
Je älter Ihr Kind wird, umso weiter sollten Sie den Betrag aufstocken. Am besten ist es, Sie richten Ihrem Kind ein Jugend-Giro-Konto ein und überweisen monatlich einen festen Betrag darauf (So lernt es auch gleich den Umgang mit der Bank.). Jetzt sollte Ihr Kind nicht mehr nur "Vergnügungsgeld" bekommen. Berechnen Sie die monatlichen Ausgaben für Dinge wie Schulhefte, Fahrscheine und das Fahrrad und schließen Sie diesen Betrag mit in das Taschengeld ein. Denn so lernt Ihr Kind, mit dem Geld zu haushalten. Spezielle Wünsche, wie z.B. ein besonderes Haarshampoo oder andere Kosmetikartikel sollten auch nicht mehr von Ihnen gekauft werden, sondern in der Berechnung des Taschengeldes berücksichtigt werden. Falls das Budget Ihres Kindes einmal nicht reicht, sollten Sie nicht sofort zum Portmonee greifen. Ihr Nachwuchs soll lernen, dass man sein Geld einteilen muss und jede Ausgabe überlegt sein will.
Wenn Sie Ihrem Kind Geld leihen, müssen Sie darauf bestehen, dass es Ihnen den Kredit zurückzahlt. Und wenn einmal für längere Zeit Ebbe auf dem Konto Ihres Sprösslings herrscht, ermutigen Sie ihn dazu, sich im Haushalt, beim Zeitungsaustragen oder Babysitten etwas dazuzuverdienen. Sie werden sehen, ein Discman, den Ihr Kind sich vom selbst gesparten Geld gekauft hat, bekommt gleich einen viel höheren Wert.

   
   
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