Wie kann man misslungene Gerichte noch retten?
Redaktion waswiewo
Selbst dem besten Koch fällt hin und wieder mal zuviel Salz in die Suppe. Bei diesen und anderen kleinen Katastrophen müssen Sie aber nicht gleich verzweifeln. Eine versalzene Suppe wird nämlich durch die Zugabe einer rohen Kartoffel schnell wieder genießbar; den gleichen Effekt hat ein verquirltes Ei. Einfach in die Suppe geben und dann wieder herausheben. Das Eiweiß gerinnt und bindet das Salz. Wem Suppe, Brühe oder Soße zu fett geraten sind, kann den Topf einfach für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. Dabei erkaltet das Fett und lässt sich jetzt leicht abheben. Sieht die Brühe zu trüb aus, können Sie kurz ein paar Eierschalen dazu legen und mitkochen. Wer Hähnchen zu lange gebraten hat, kann die verkohlte Haut abziehen, das Huhn mit etwas Bratensoße einpinseln und noch eine Weile im Ofen weiterbrutzeln lassen. Zerkochte Nudeln haben zwar im Prinzip schlechte Chancen auf eine Weiterleitung in den Bauch eines Gourmets, allerdings können sie die Pasta mit Eigelb verrühren, in der Pfanne anbraten und mit einer üppigen Soße servieren. Das schmeckt fast genauso lecker wie das ursprüngliche Gericht. Verwelkter Salat muss nicht unbedingt sofort in den Mülleimer wandern. Legen Sie ihn für ein paar Minuten in Eiswasser mit einem Schuss Essig und anschließend noch eine halbe Stunde in den Kühlschrank, dadurch wird er wieder schön und frisch. Geronnene Sauce Hollandaise wird wieder ansehnlich, wenn man zerkleinerte Eiswürfel unterrührt oder sie mit zwei Esslöffeln heißem Wasser weiter aufschlägt. Zu zähes Fleisch kann durch Essig gerettet werden. Einfach in Essigwasser einlegen und dann zurück in den Topf geben. Suppenfleisch wird durch einen kleinen Schuss Essig im Kochwasser ebenfalls weicher. Ein zerfallener Fisch lässt sich wunderbar in leckeres Frikassee umfunktionieren, indem man die Gräten herauslöst und den Fisch in kleine Stücke zerteilt. Anschließend noch eine leckere Soße drüber und fertig.
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