Wie wirkt Getreide auf den Organismus?
Redaktion waswiewo
Die verschiedenen Getreidearten haben unterschiedliche Wirkungen auf den menschlichen Organismus. Hafer enthält verhältnismäßig viel Eiweiß und besonders viel Fett. Dadurch wird der Stoffwechsel angeregt und der Organismus ‚durchwärmt’. Das vorherrschende Mineral des Hafers ist Magnesium, es ist gut für die Zähne. Haferschleim regt die Verdauung an, kann bei Kindern aber auch eine beruhigende Wirkung haben. Weizen enthält besonders viele Kohlehydrate, sein Hauptmineral ist Kalk. Gesunder Weizen wirkt harmonisierend und braucht wenig Kraft zur Verdauung. Dinkel oder Grünkern sind sozusagen die vornehme Version von Weizen. Wird viel in der Säuglings- und Kinderernährung verwendet, da er weniger Allergien verursacht und leichter bekömmlich ist. Gerste enthält viel Eiweiß und das wichtige Kiesel-Mineral in besonders großer Menge. Dieses ist für den Aufbau des Nervensystems und der Sinnesorgane bedeutsam. Kiesel stärkt das Bindegewebe und die Bandscheiben. Gerstenschleim eignet sich als Aufbaudiät, auch für Magen- und Darmkranke. Roggen ist vom Gehalt an Eiweiß, Fett und Kohlehydraten der Gerste ähnlich, enthält aber besonders das Kalium. Dieses regt die Vitalität der Organe an, vor allem die der Leber. Bei weitem das beste Brotgetreide. Hirse regt die Kiesel- und Wärmebildung an und hat den höchsten Fluorgehalt - das sollte man sich bei der Kariesverhütung zunutze machen. Auch gegen Allergien einsetzbar, die auf Kieselsäuremangel beruhen. Mais ist wichtig bei Ernährungsstörungen mit Allergien gegen Klebereiweiß, Maiseiweiß wird in diesen Fällen gut vertragen.
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