Was ist ein Geysir?
Redaktion waswiewo
Island ist eines der wenigen Länder, in denen man ein faszinierendes Naturschauspiel beobachten kann: die Geysire. Diese heißen Springquellen entstehen überall dort, wo das brodelnde Magma des Erdinneren, das Temperaturen von bis zu 1200 Grad Celsius erreichen kann, relativ oberflächennahe feuchte Erdschichten erhitzt. Island selbst besteht zu 90 Prozent aus erkaltetem Eruptivgestein, ist also einst durch Vulkantätigkeit entstanden. Durch den enormen Druck, mit dem die heißen Strömungen aus dem Erdinneren durch die äußeren Erdschichten gedrückt werden, entstehen die großen und kleinen heißen Springquellen, die für Island so typisch sind. Oft findet man auf der Insel ganze Felder, aus denen an vielen Stellen heißer Wasserdampf und Geysire unterschiedlicher Größe aufsteigen. Wegen des durchdringenden Schwefelgeruchs, der über diesen Feldern liegt, werden sie Solfatarenfelder genannt.
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