Was ist Gicht?
Redaktion waswiewo
Gicht, an der fünf bis zehn Prozent der Erwachsenen leiden, ist die Folge eines gestörten Purinstoffwechsels. Purine sind Bestandteile der Zellen von Menschen, Tiere und Pflanzen; sie werden im Stoffwechsel des Menschen zu Harnsäure abgebaut und über die Nieren ausgeschieden. Ist dieser Stoffwechsel gestört, wird mehr Harnsäure gebildet oder Harnsäure im Körper zurückgehalten, so dass der Harnsäuregehalt des Blutes über den Normbereich von weniger als 6,5 Milligramm pro 100 Milliliter Blut ansteigt. Als Folge können sich Harnsäurekristalle an verschiedenen Körperteilen ablagern, was zu sogenannten Gichtknoten - beispielsweise an den Ohren oder in Gelenken, Gelenkveränderungen und sehr schmerzhaften Gichtanfällen führen kann.
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