Wer ist Giorgio Armani?
Redaktion waswiewo
Giorgio Armani, der "Schneider der Träume", wie man ihn in Hollywood nennt, wurde am 11 Juli 1934 in Piacenza in Italien geboren. Er wuchs in gutbürgerlichen Verhältnissen auf und begann zunächst, Medizin zu studieren, was er jedoch nach zwei Jahren wieder aufgab. Stattdessen wurde er zunächst Dekorateur in einem großen italienischen Warenhaus und später Einkäufer für Herrenmode. 1965 wurde er von Cerruti abgeworben und machte sich 1970 mit seinem Lebenspartner Sergio Galeotti selbständig. 1975 gründeten die beiden ein eigenes Mode-Unternehmen, mit Giorgio als Chefdesigner. Noch in den siebziger Jahren konnte sich Armani in die Riege der großen italienischen Designer einreihen. Seine Mode war schon damals schlicht und elegant. Er beschränkte sich damals wie heute fast ausschließlich auf die Farben Crème, Sand, Schwarz, Beige und Weiß. Gianni Versace (Modeschöpfer) sagte einmal über diese schlichte Linie: "Seine Mode ist so langweilig, dass es mich umhaut". Armani aber konnte sich mit seinem einfachen und zeitlosen Design durchsetzen. Er war es, der den Frauen tragbare weibliche Mode für die Karriere schuf, ohne sie dabei zu verstecken oder sie zu Projektionsflächen für Männerträume zu machen. Der Modeschöpfer, der selbst immer nur Dunkelblau trägt, ließ sich von Anfang an von Hollywood beeinflussen. Ganze Kollektionen sind von Filmen wie "Indiana Jones" oder "Taxi Driver" inspiriert. Seine Anzüge sind spätestens seit dem Film "American Gigolo" berühmt. In diesem Film glänzte Richard Gere darin. Heute mischt Armani mehr denn je in Hollywood mit: Er adelt Filme, indem er selbst die Kostüme entwirft und am Set mit Hand anlegt. Giorgio Armani ist seit 1981 mit einer zweiten preiswerteren Linie ("Emporio Armani") auf dem Markt. So können sich auch die Leute, die nicht im Geld schwimmen, mit den Entwürfen des Künstlers einkleiden. Wie lautet noch die Grundidee hinter seinen Entwürfen? "Ich verfolge das Ziel, Menschen durch meine Kleidung ihren eigenen Stil verfeinern zu lassen, ohne sie zu Modeopfern zu machen."
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