Wie führe ich beim Golf einen Vollschwung aus?
Redaktion waswiewo
Der Grundschwung ist im Prinzip bei allen Golfern gleich. Der - nennen wir ihn - Vollschwung hingegen wird sich von Statur zu Statur der Golfer ein wenig unterscheiden. Gerade der Aufschwung hängt schlicht und einfach von den persönlichen körperlichen Grenzen ab. So kann ein schlanker und gelenkiger Mensch natürlicherweise weiter ausholen als ein - nennen wir ihn - sehr "muskulärer" Typ. Um sinnvoller und somit effektiver zu schwingen, sollten Sie deshalb aufhören, Ihren Körper zu vergewaltigen und den Schwung Ihren ganz individuellen körperlichen Gegebenheiten anpassen. Lernen Sie dafür zunächst Ihre natürlichen Grenzen kennen: Stellen Sie sich ohne Schläger in der gewöhnlichen Ansprechposition hin und nehmen Sie die Hände in die Hüfte. Drehen Sie nun die Hüfte und den Oberkörper über der rechten Ferse soweit Sie können - ohne dabei das rechte Bein durchzustrecken. 〈berkreuzen Sie dann die Hände vor der Brust und drehen Sie die Schultern weiter - wieder soweit Sie (entspannt) können. Lassen Sie beide Arme hängen und führen Sie Ihren gestreckten linken Arm über die Brust, bis er ohne Anstrengung nicht mehr höher kann. Wenn Sie jetzt die rechte Hand über die linke setzen, haben Sie Ihre eigene, ganz persönliche Schwunggrenze erreicht (für Linkshänder natürlich andersrum). Machen Sie diese 〈bung am besten vor einem Spiegel und prägen Sie sich Ihre natürliche Grenze genau ein. Nehmen Sie dann einen Schläger in die Hände und schwingen Sie - bis zu Ihrer natürlichen Grenze - auf. Und nicht weiter.
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