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Welche Hausmittel helfen bei Neurodermitis?

Redaktion waswiewo

Eine vollständige Heilung für diese unangenehme und oft sehr schmerzhafte Krankheit gibt es leider noch nicht, da sie genetisch veranlagt ist. Allerdings kann man mit dem ein oder anderen Hausmittel ein wenig Abhilfe schaffen und die Beschwerden mildern.
Damit der Juckreiz gemildert wird, kann man die Hände fest zu einer Faust ballen, um sich abzulenken oder, wenn mehr Zeit ist, ein Haferstrohbad nehmen. Dazu bringt man 1l kaltes Wasser mit 100g Haferstroh (Apotheke) zum Sieden und lässt das Ganze 15 Minuten lang kochen. Danach abseihen und in ein max. 32°C warmes Vollbad geben und sich für 10 Minuten hineinlegen. Wer den roten Ausschlag im Gesicht hat, kann sich Umschläge mit kalten, schwarzen Teebeuteln auf die Haut legen, am besten drei Mal täglich.
Machen Sie sich täglich drei Tassen der Kräuterteemischung Stiefmütterchenkraut, Malvenblätter und -blüten. Vermischen Sie je fünf Teelöffel der Kräuter, übergießen anschließend einen gehäuften Teelöffel davon mit kochendem Wasser und lassen das Ganze 10 Minuten ziehen. Bei Kindern empfiehlt sich Zystus-Tee, der kurmäßig getrunken werden sollte. Daneben ist es förderlich, in dieser Zeit eine äußere Behandlung durch Waschungen der Haut mit dem Zystus-Tee vorzunehmen.
Nach einer Studie der Universität Turku in Finnland soll auch Nachtkerzen-Öl wahre Wunder bei Neurodermitis bewirken. In dem Öl ist reichlich Gamma-Linolensäure enthalten, die die Haut gesund und geschmeidig hält. Liegt ein Mangel an dieser Linolensäure vor, kommt es zu trockener und rissiger Haut, da sich dadurch die Zusammensetzung der Hautfette ändert. Die Nachtkerzenöl-Präparate gibt es in Apotheken und Reformhäusern in Kapselform oder zur äußeren Anwendung als Öl. Allerdings sollte die Behandlung mit Hausmitteln immer nur ergänzend zu einer ärztlichen Therapie erfolgen.

   
   
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