Wie kann man Holunderblütensirup selbst machen?
Redaktion waswiewo
Im Juni blühen überall die Holundersträucher. Aus ihren Blüten lässt sich leicht ein leckerer Sirup herstellen. Die "Ernte" der Blütendolden kann beginnen, sobald der Großteil der grünen Knospen aufgegangen ist. Die Dolden schneidet man am besten mit einer Schere ab und legt sie in einen Korb, in dem sie nicht so schnell zerdrückt werden. Anschließend werden die kleinen weißen Blüten vorsichtig von den verästelten Dolden abgestreift und eventuell von Insekten und zu vielen Ästchen befreit. In eine Flasche mit breitem Hals werden nun etwa 2 Hände voll Blüten mit 1 Liter kaltem Wasser, 2 Esslöffeln Zucker und dem Saft einer halben Zitrone angesetzt. Die Mischung muss rund 3 Tage bei Zimmertemperatur stehen und hin und wieder geschüttelt werden. Danach lässt sich der Blütenansatz schon filtern und als prickelnde Erfrischung genießen. Er sollte dann aber im Kühlschrank aufbewahrt werden, damit er nicht weiter gärt und schlecht wird. Um die Mischung für längere Zeit haltbar zu machen, wird 1 Liter der gefilterten Flüssigkeit mit 6 Esslöffeln Zucker in einem großen Topf zum Kochen & Backen gebracht und bei niedriger Hitze etwa eine halbe Stunde zugedeckt auf dem Herd gelassen. In dunkle Flaschen gefüllt und fest verschlossen hält sich der Sirup dann 3 Monate.
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