Wie wird mein Hund ein guter Autofahrgast?
Redaktion waswiewo
Je früher Sie Ihren Hund an das Autofahren gewöhnen, desto besser. Nehmen Sie Ihren jungen Hund mit ins Auto und fahren Sie eine kurze Strecke, an deren Ende ein "positives Hundeerlebnis" stehen sollte. So ein Erlebnis könnte ein voller Fressnapf oder ein ausgedehnter Spaziergang sein. Weisen Sie Ihrem Hund schon in diesen jungen Jahren einen festen Sitzplatz zu, so dass er sich nicht ständig umgewöhnen muss. Achten Sie schon bei der ersten Fahrt darauf, dass Ihr Hund ruhig sitzen bleibt und nicht bellt. Weisen Sie ihn streng zurecht. Denn hat sich ein Hund erst einmal angewöhnt, im Auto zu machen, was er will, ist er eine große Gefahr für den Straßenverkehr. Auch die Sicherung Ihres Hundes sollten Sie konsequent verfolgen. Einem Urteil des Oberlandesgerichtes Nürnberg (AZ: 8 U 2819/96) nach ist die Vollkasko bei einem Unfall, der durch einen Hund im Auto verursacht wurde, nicht verpflichtet, für den Schaden aufzukommen. Ein ungesicherter Hund im Auto gilt als grobe Fahrlässigkeit des Fahrzeugführers und dadurch muss die Versicherung nicht zahlen. Sie können Ihren Hund je nach Größe im Transportkorb (Yorkies,...), mit speziellen Rücksitzgurten (Cocker Spaniel,...) oder hinter so genannten Absperrgittern (Bernardiner,...) sicher transportieren. Sollte Ihr Hund das Autofahren nicht ganz so gut vertragen und sich etwa übergeben, sollten Sie ihn mindestens zwei Stunden vor der Abfahrt nicht mehr füttern. Aber denken Sie bei langen Strecken immer daran, etwas zu fressen dabei zu haben und vor allem eine Flasche Wasser mit Trinknapf mitzunehmen. Müssen Sie Ihren Hund einmal längere Zeit im Auto "parken, lassen Sie unbedingt das Fenster einen Spalt weit offen und stellen Sie den Wagen in den Schatten (Bedenken Sie, dass die Sonne wandert).
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