Was kann man gegen Flöhe tun?
Redaktion waswiewo
Flöhe belästigen Ihre Haustiere und nicht nur die; wenn Sie Ihr Tier streicheln oder es mit sich herumtragen, lassen sich die kleinen Parasiten auch auf Ihnen nieder und Sie werden um zahlreiche juckende Bisse nicht herumkommen. Sollte Ihr Haustier mal mit den kleinen flinken Artisten in Kontakt kommen, müssen Sie nicht unbedingt auf Chemiehämmer zurückgreifen (Flohhalsbänder etwa sind nicht ganz ungefährlich, weil sie nervenschädigende Gifte enthalten). Bevorzugte Aufenthaltsplätze von Flöhen sind der Nacken, die Ohren und der Schwanzansatz Ihres Haustiers. Dort sollten Sie die Plagegeistern also zuerst suchen, um sie dann unschädlich zu machen. Dazu eignet sich etwa ein Flohkamm, in dem die Tierchen hängen bleiben. Den Kamm reinigen Sie am besten in Wasser mit Spülmittel; durch die geringere Oberflächenspannung gehen die Flöhe unter und können nicht mehr herauskriechen. Eine andere Möglichkeit ist es, die Flöhe mit den Fingernägeln zu "knacken". Leider gibt es zum Töten der Quälgeister keine richtige Alternative, da sie bei einer Größe von drei Millimetern und einer Sprungweite von bis zu 60 cm nur schwer zu fangen sind. Wichtig bei Flohbefall ist aber vor allem, die bevorzugten Nistplätze wie Teppichböden, Polstergarnituren und natürlich die Lieblingsplätze Ihres Haustiers immer wieder zu reinigen. Wer mit dem Staubsauger arbeitet, sollte ein Stück Flohhalsband in den Beutel stecken, da die Flöhe ansonsten wieder herauskrabbeln könnten. Zur Vorbeugung können Sie Ihrem Vierbeiner immer mal wieder Zedernöl in den Nacken tropfen, das hält die Hüpfer fern.
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