Was ist eine Hypercholesterinämie?
Redaktion waswiewo
Hypercholesterinämie ist ein Gendefekt, der den Cholesterin-Stoffwechsel eines Menschen von Kindheit an stört. Sie tritt bei einem von 500 Menschen auf. Bemerkbar macht sich Hypercholesterinämie durch einen viel zu hohen Cholesterinwert, der nicht auf falsche Ernährung, 〈bergewicht, etc. zurückzuführen ist. Häufig liegt der Cholesterinwert bei Kindern mit diesem Defekt über den üblichen 175 mg/dl und steigert sich mit dem Alter noch. Dieser Cholesterinüberschuss erhöht das Risiko einer Arteriosklerose (Arterienverkalkungs)-Erkrankung. Hypercholesterinämie kann entweder von einem oder auch beiden Elternteilen weitervererbt werden. Eine Vererbung durch beide Elternteile ist jedoch äußerst selten, hat aber gravierende Auswirkungen: Betroffene sterben meist schon vor dem 30. Lebensjahr an einem akuten Herzinfarkt. Die Krankheit kann mit Medikamenten behandelt werden, allerdings ist es gerade bei jungen Menschen empfehlenswerter, dem zu hohen Cholesterinwert mit gesunder Ernährung entgegenzuwirken. Die Nahrung sollte möglichst fettarm sein und hauptsächlich aus Vollkornprodukten, frischem Gemüse und viel Obst bestehen. Dazu sollten Betroffene regelmäßig Sport treiben und Raucher sich von ihrem Laster befreien, da dies das Risiko eines Herzinfarktes um ein Vielfaches steigert.
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