Was bringt ein Job als Assistent?
Redaktion waswiewo
Der Posten als Assistent eines Vorstands oder Geschäftsführers ist eine Kronprinzenausbildung. Wer ein bis zwei Jahre Schufterei durchhält, macht schnell Karriere. Dabei sollten Sie sich überlegen, wessen Job Sie am liebsten hätten. Wer an der Seite eines Vorstands arbeitet, steuert genau dahin, wohin er will: ganz nach oben. Assistenten müssen eine Karriereregel beherzigen: Bewege Dich im Zentrum der Macht. Je sichtbarer man in einem Assistenten-Job ist, desto höher ist die Stelle aus Karriereüberlegungen heraus zu bewerten. Loyalität spielt dabei eine große Rolle. Der Vorgesetzte fordert und fördert seinen Assistenten, und der ist ihm dafür treu ergeben. Der Assistent darf sich für nichts zu schade sein: Er muss bereit sein, Protokoll zu führen, Termine zu vereinbaren und den Dienstwagen zu fahren, wenn der Cheffahrer ausfällt. In großen Konzernen ist der Assistenten-Job kein Einstieg, sondern erfahrenen Mitarbeitern um die 30 vorbehalten. Bewerben kann man sich für diese Stellen nicht, auf sie wird man berufen. In kleineren Unternehmen ist der Assistentenposten hingegen ein Direkteinstieg für Berufsanfänger mit Hochschulabschluss. Der typische Assistent ist ein Generalist.
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