Was tun bei Job-Verlust mit 50?
Redaktion waswiewo
Sehen Sie den Verlust des Arbeitsplatzes und die damit erzwungene Notwendigkeit, sich beruflich neu zu orientieren, doch wenigstens teilweise als Chance an. Was können Sie denn besonders gut, und von was sollten Sie endlich die Finger lassen? Gab es zu irgendeinem Zeitpunkt in Ihrem Leben einmal so etwas wie berufliche Träume? Und was ist daraus geworden? Können Sie nicht wenigstens einen Teil davon wieder beleben? Was sind Ihre herausragenden Eigenschaften, und an welche Werte glauben gerade Sie in besonderem Maße? Stellen Sie sich endlich die Frage: Was möchte ich von meinem vertrauten Umfeld gerne behalten oder in einem anderen betrieblichen Umfeld wiederfinden, weil es für mein (berufliches) Wohlbefinden wichtig ist: Und machen Sie sich klar, was Sie immer schon gerne verändern wollten. Erwartet werden von einem Kandidaten Ihres Alters gewachsene 〈berzeugungen, aber auch Offenheit dafür, bisherige Erfahrungen und (Vor)Urteile immer wieder auf den Prüfstand zu stellen. Wichtig ist spürbare Neugier auf das, was das Arbeitsleben noch bereithalten mag – und nicht zuletzt der Umgang mit den schon längst nicht mehr neuen Medien.
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