Was muss man beachten, wenn Kinder zum Schlafwandel neigen?
Redaktion waswiewo
Bei Kindern gilt das Schlafwandeln als Reifungsstörung, die meist im Laufe der Zeit wieder verschwindet. Der Zustand eines Schlafwandlers ist an sich nicht gefährlich, kann aber durch ungünstige "äußere Umstände" wie vorstehende Möbel, Treppen etc. trotzdem mal zur Gefahr werden. Falls Ihr Spross auch hin und wieder zu nächtlichen Ausflügen neigt und dabei schläft, sollte er auf gar keinen Fall die obere Etage eines Hochbetts bewohnen. Weiterhin sollten Fenster und Türen gut verschlossen und nur schwer zu öffnen sein. Ein Windspiel an der Tür kann im Notfall auf die nächtlichen Streifzüge aufmerksam machen. Wer eine Treppe im Haus hat, sollte vor dem Schlafengehen ein Gitter an den oberen Treppenabsätzen anbringen, um Stürze zu vermeiden. Damit bei dem Kind keine unerwarteten Reaktionen hervorgerufen werden, sollte man die Schlafwandler besser nicht aufwecken. Außerdem genau überlegen, ob Sie ihrem Kind von den Ausflügen erzählen oder nicht. Manche Kinder könnten durch die Vorstellung, nachts unbewusst im Dunkeln durchs Haus zu geistern, verängstigt werden und dadurch eine Furcht vor dem Einschlafen entwickeln. Sehr häufig werden Schlafwandler in ungewohnter Umgebung, z. B. im Urlaub oder bei einem Besuch bei der Oma, aktiv. Denken Sie auch hier rechtzeitig daran, die nötigen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, dann wird das unfreiwillige Hobby Ihres Sprößlings niemandem mehr schlaflose Nächte bereiten.
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