Wie kann ich meinem Kind den Anfang im Kindergarten erleichtern?
Redaktion waswiewo
Für Kinder, die die ersten drei Lebensjahre immer zuhause im gewohnten Umfeld verbracht haben, ist die Vorstellung, in den Kindergarten zu gehen, oft mit Ängsten verbunden. Um Ihrem Kind den Start in den neuen Lebensabschnitt zu erleichtern, sollten Sie die Schnuppertage nutzen, die in vielen Kindergärten angeboten werden. An diesen Tagen können Sie und Ihr Kind sich gemeinsam die Einrichtung anschauen und oft schon die ersten Kontakte zu anderen Kindergartenanfängern knüpfen. Vielleicht können Sie es in den ersten Tagen der Kindergartenzeit so einrichten, dass Sie noch eine Weile dort bleiben und die Spielsachen gemeinsam heraussuchen können. Wenn Sie merken, dass Ihr Kind ein Stück weit aus der natürlichen Schüchternheit herauskommt und es sich für etwas interessiert, sollten Sie aber möglichst schnell gehen, damit Ihr Beisein nicht zur Gewohnheit wird. Vermeiden Sie dramatische Abschiede im Kindergarten. Natürlich ist es auch für Sie nicht ganz leicht, den kleinen Liebling nach drei Jahren in fremde Obhut zu geben, aber Ihr Abschiednehmen am Morgen sollte nicht zu lange dauern. Sonst steigert sich Ihr Kind nur unnötig in die Vorstellung hinein, allein gelassen zu werden. Vermitteln Sie Ihrem Kind vielmehr, dass es jetzt zu den Großen zählt, und dass es stolz darauf sein kann, etwas alleine zu machen. Dieser Stolz hat schon so manchem Kind die ersten Monate im Kindergarten erleichtert. Erwarten Sie aber nicht zu viel von Ihrem Nachwuchs. Manche Kinder brauchen ein Jahr, bis sie sich im Kindergarten richtig wohl fühlen. Die meisten Kleinen finden es spätestens dann ganz toll, wenn im nächsten Jahr Neue kommen. Denen können sie als alte "Kindergarten-Hasen" dann zeigen, wie die Sache so läuft.
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