Kirchliche Feiertage - Woher kommt der Aschermittwoch?
Redaktion waswiewo
Der Aschermittwoch wird am ersten Mittwoch nach der Fastnacht (Rosenmontag) gefeiert. Mit ihm beginnt die christliche Fastenzeit. Sein Name geht auf einen Brauch zurück, nach dem christliche Büßer der ersten Jahrhunderte an diesem Tag das Bußgewand erhielten und mit Asche bestreut wurden. In späterer Zeit ließen sich alle Christen im Bewusstsein ihrer Fehler und zum Zeichen der Reue am Aschermittwoch Asche aufs Haupt streuen. Heute zeichnet der Priester den Gläubigen am ersten Tag der 40 tägigen Fastenzeit im Gottesdienst ein Aschekreuz auf die Stirn. Mit den Worten: "Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst", erinnert er an die Vergänglichkeit alles Lebens und ruft den Christen auf, sich Gott neu zuzuwenden, um so vor dem ewigen Tod gerettet zu werden. In der katholischen Kirche ist der Brauch des Aschenkreuzes seit Ende des 11. Jahrhunderts üblich.
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