Kirchliche Feiertage - Was feiert man am Tag der Heiligen Barbara?
Redaktion waswiewo
An das Fest der heiligen Barbara wird am 4. Dezember erinnert, indem die Menschen vielerorts Kirschzweige ins Wasser stellen. Die Barbara-Zweige sollen zu Weihnachten blühen und so das Wunder der heiligen Nacht verdeutlichen. Die heilige Barbara lebte vor rund 1.600 Jahren in Nikomedien, und gehört heute zu den vierzehn Nothelfern. Legenden berichten, dass das Mädchen sich nicht, wie von ihrem Vater gewünscht, mit einem reichen Mann verheiraten ließ, sondern sich statt dessen einer kleinen Gruppe Christen, die damals in ständiger Angst vor den kaiserlichen Christenverfolgern im Verborgenen lebten, zuwandte. Daraufhin ließ ihr Vater, ein Christenhasser, sie geißeln und danach hinrichten. Auf dem Weg ins Gefängnis soll sich ein Kirschzweig im Kleid der Heiligen verfangen haben. Bei der Hinrichtung stand der Zweig in voller Blüte. Barbara gilt auch als Patronin der Bergleute, da eine Legende besagt, dass ein sich öffnender Felsen Barbara auf der Flucht vor ihrem Vater zunächst Schutz geboten habe. In vielen Familien wird am 4. Dezember für jedes Kind ein Zweig geschnitten und mit bunten Bändern geschmückt. Die Kinder suchen sich einen Zweig aus und das mit dem Zweig, der als erster blüht, bekommt einen kleinen Preis.
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