Kirchliche Feiertage - Warum fällt Ostern immer auf einen anderen Tag?
Redaktion waswiewo
Warum fallen die Osterfeiertage jedes Jahr so unterschiedlich? Auf dem Konzil von Nicäa (325 n. Chr.) wurde festgelegt, dass Ostern immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond fällt. Das ist der Grund, warum Ostern nicht jedes Jahr an einem bestimmten Datum stattfindet, sondern sozusagen ein beweglicher Feiertag ist. Davon hängt dann auch der Zeitpunkt von weiteren kirchlichen Feiertagen, wie etwa der Palmsonntag oder Pfingsten, ab. Der Ostersonntag gilt als Fundament des christlichen Glaubens, da die Christen mit diesem Fest den Tod und die Auferstehung Jesu als ihre Hoffnung auf ewiges Leben feiern. In der Bibel wird die Auferstehung nicht explizit beschrieben; es gibt lediglich Berichte über das leere Grab, die Verkündigung der Auferstehung durch einen Engel und Berichte über Erscheinungen des Auferstandenen. Der bekannteste Osterbrauch ist das Verschenken bemalter Eier. Das Ei ist ein Symbol für Fruchtbarkeit und neues Leben. Zudem soll es Zeichen dafür sein, dass durch die Auferstehung neues Leben möglich wird. Auch der Hase gilt als Zeichen der Fruchtbarkeit und in Byzanz soll er sogar ein Symbol für Jesus Christus gewesen sein.
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