Was ist die Kusskrankheit?
Redaktion waswiewo
Die Kusskrankheit, auch Pfeiffersches Drüsenfieber genannt, ist eine Viruserkrankung, die im Volksmund auch noch Studentenkrankheit genannt wird. Ursache dafür ist der 〈bertragungsweg der Krankheit. Die für die Krankheit verantwortlichen "Eppstein-Barr-Viren" können nämlich unter anderem durch Speichel übertragen werden, also etwa beim Küssen. Viele Menschen haben oder hatten diese Krankheit, ohne es überhaupt zu bemerken. Pfeiffersches Drüsenfieber macht sich, wenn überhaupt, erst 5-7 Wochen nach der Ansteckung durch Unwohlsein, Müdigkeit und Fieber bemerkbar. Weiterhin schwellen die Lymphknoten an und der Rachen entzündet sich. Oft wird die Erkrankung mit einer Angina oder Rachenentzündung verwechselt, da die Symptome sehr ähnlich sind. Einen genauen Befund gibt aber erst ein Blutbild. Die Krankheit dauert etwa zwei bis drei Wochen, allerdings fühlen sich manche Patienten noch Monate später erschöpft. Bricht das Drüsenfieber aus, sollte man im Bett bleiben, viel trinken und alle Anstrengungen vermeiden. Ein Medikament gegen die Kusskrankheit gibt es nicht, sie geht von alleine und meist ohne Komplikationen vorüber. Zum Glück kann man diese Krankheit nur einmal bekommen und ist danach ein Leben lang immun.
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