Wie lassen sich Lücken im Lebenslauf am besten verbergen?
Redaktion waswiewo
Bei einer schriftlichen Bewerbung achten Personalchefs besonders auf den Lebenslauf. Lücken sind hier überhaupt nicht gerne gesehen, denn sie lassen Vermutungen über irgendwelche Haken zu. Oft führt dies sogar soweit, dass die Unterlagen des Bewerbers schnurstracks auf den Stapel der chancenlosen Kandidaten wandern. Wenn sich in der eigenen Lebensgeschichte (gewollte oder ungewollte) Zeitabschnitte ohne Beschäftigung finden, sollte man also ein paar Dinge beachten. Die Pause sollte in jedem Fall positiv umschrieben sein und nicht den Eindruck vermitteln, der Bewerber wäre in dieser Phase nur untätig herum gesessen. So ist es z.B. durchaus in Ordnung, sich bewusst eine Auszeit für die Kindererziehung zu nehmen. Eine Unterbrechung der Berufstätigkeit kann auch damit begründet sein, dass die erkrankten Eltern Hilfe im Geschäft brauchten und der Bewerber dadurch viele Erfahrungen im Einzelhandel sammeln konnte. Ein längerer Aufenthalt im Ausland könnte ebenfalls ein legitimer Grund sein, für einen bestimmten Zeitraum keiner geregelten Tätigkeit nachzugehen, z.B. um auf das leer stehende Haus von Bekannten aus der Bretagne aufzupassen und die Zeit zu nutzen, um seine Fähigkeiten als Hobbymaler auszubauen. "Orientierungsphasen" sind für jeden Menschen wichtig, und das wissen auch die Personalchefs. Es ist nicht als Schwäche , sondern vielmehr als Stärke zu werten, wenn ein Mensch sich bewusst auf die Suche macht und andere Wege geht. Noch ein Tipp: die einzelnen Punkte im Lebenslauf sollten immer mit Monat und Jahr angegeben sein, und nicht nur mit der Jahreszahl. Dahinter sehen diejenigen, die die Bewerbungsunterlagen lesen, meistens nur einen kläglichen Versuch, eine Auszeit zu verbergen.
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