Was bringt die Lehre vor dem Studium?
Redaktion waswiewo
Das Kombimodell Lehre und Studium bildet ein gutes Fundament für eine Top-Karriere. Studenten mit Ausbildungsabschluss sind nach Ansicht von Personalchefs viel zielbewusster und ihren Kommilitonen fachlich und menschlich voraus. Ein großer Teil der Abiturienten macht deshalb zunächst eine Lehre. Bankkaufmann/-frau gilt als der Renner, gefolgt von Ausbildungen im Groß- und Außenhandel, bei Versicherungen und im Steuerfach. Viele Unternehmen haben spezielle Programme entwickelt, um Nachwuchskräften neben deren akademischer Ausbildung auch gleich die begehrte Praxiskompetenz an die Hand zu geben. Das kann zum Beispiel eine zehnsemestrige Ausbildung mit Praxissemestern und Studium sein, zu der auch immer ein Auslandseinsatz gehört. Ehemalige Lehrlinge kommen beispielsweise während des anschließenden Studiums immer wieder in Studienkreisen im Unternehmen zusammen, um sich je nach Eignung praxisnah weiterzubilden. Was nach Ansicht von Experten auch für die Lehre vor dem Studium spricht: Wenn ein Abiturient sich danach bewusst für ein bestimmtes Studium entscheidet, ist das allein schon Gold wert, denn er wird sein Studium mit Sicherheit nicht abbrechen.
|