Wie vermeide ich bei der Auswahl einer Leiter einen Fehlkauf?
Redaktion waswiewo
Eine gute Leiter zeichnet sich durch fünf Dinge aus. Als erstes wäre da die Wahl des Materials. Sie werden Ihre Leiter noch in 50 Jahren als Haushaltshilfe an Ihrer Seite haben, wenn Sie zu einem Alumodell greifen. Dieses Material ist schön leicht und auch bei Wind und Wetter unverwüstlich. Falls Sie Elektriker sind, sollten Sie aber lieber zu einem Kunststoffmodell greifen, damit sie vor Stromstößen und Schlimmerem sicher sind. Nachdem Sie ein Qualitätsmaterial gewählt haben, sollten Sie Ihr Augenmerk auf die Füße der Leiter richten. Damit die Leiter auch auf der Wiese oder auf anderen unebenen Stellen sicheren Bodenkontakt hat, sind so genannte Spitzenfüße als Extraanschaffung ratenswert. Ansonsten sollten die Füße aus hartem, aber flexiblem und geriffeltem Kunststoff sein. Sehr wichtig ist eine stabile Verbindung zwischen Sprossen und Holmen ; nicht dass Sie eines Tages samt Sprosse auf dem Boden landen. Am besten mal fest ruckeln und überprüfen, ob die Sprossen seitlich durch Wulste am Ausbrechen gehindert werden. Ein weiteres Risiko sind die Gelenke. Deshalb sollten Sie nur eine Leiter kaufen, deren Gelenk und Holm miteinander verpresst wurden und nicht nur durch Nieten miteinander verbunden sind. Wenn Sie die Leiter sowohl für drinnen als auch für höhere Ziele draußen brauchen, ist eine Universalleiter das Richtige für Sie, da Sie diese im geknickten und gestreckten Zustand benutzen können. Abschließend sollte noch gesagt sein, dass eine echte Qualitätsleiter mit einem Gütesiegel und dem Zeichen der Europanorm EN 131 versehen sein muss.
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