Was hilft bei Muskelkater?
Redaktion waswiewo
Lange Zeit ging man davon aus, dass Muskelkater durch eine übermäßige Milchsäurebildung während anstrengender sportlicher Aktivität entsteht. Heute schreibt man die Muskelschmerzen kleinen Rissen in Muskelfasern und Bindegewebe zu, die bei ungewohnter Beanspruchung bestimmter Muskeln und raschen und schnellen Bewegungen entstehen. Zusätzlich kann durch diese Risse ein Austausch der Flüssigkeiten in den Muskeln und des umliegenden Gewebes stattfinden, der die Beschwerden noch verstärkt. Ist er erst einmal da, kann man nicht mehr viel dagegen unternehmen. Sinnvoller ist, dem unangenehmen Ziehen durch regelmäßiges Training vorzubeugen. Wer länger keinen Sport getrieben hat, sollte sich auf jeden Fall ausgiebig aufwärmen und dehnen. Wen der Kater aber bereits erwischt hat, der kann mit Wärme und leichter Massage die Schmerzen lindern. Auf gar keinen Fall sollte während eines Muskelkaters Sport in übermäßiger Form betrieben werden, langsame Spaziergänge etc. helfen besser gegen das Ziehen als die übermäßige Beanspruchung der schmerzenden Muskeln. Wichtig zur Linderung der Beschwerden ist eine Anregung der Durchblutung. Unterstützen kann man dies mit Saunagängen, warmen Bädern, Massagen oder Wechselduschen. Auch durchblutungsfördernde Salben können schmerzlindernd wirken. In der Regel verschwinden die Muskelkaterbeschwerden aber spätestens nach zwei bis drei Tagen von selbst und hinterlassen keine Folgeschäden.
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