Was ist Neurodermitis?
Redaktion waswiewo
Neurodermitis ist eine nicht ansteckende Hautkrankheit, die sich durch geschwollene, schuppige und rissige Haut bemerkbar macht. Mittlerweile kann Neurodermitis mit ca. 4 Millionen erkrankten Menschen in Deutschland zu einer der am häufigsten vorkommenden Krankheiten gezählt werden. Schätzungen zufolge verdoppelt sich die Zahl der Erkrankungen etwa alle zehn Jahre. Der Ausschlag tritt meistens an Hals, Händen, Kniekehlen und Armbeugen auf. Ursache für diese quälende Hautkrankheit ist nach heutigem Wissensstand eine genetische Veranlagung. Anhaltender Stress, ein geschwächtes Immunsystem oder hormonelle Umstellungen können das Jucken und Brennen der Haut noch fördern. Weiterhin können veränderte Umweltfaktoren, z. B. Schadstoffe, Wohnverhalten, Ernährung und Hygiene Auslöser für die Krankheit sein. Der Juckreiz tritt oft schon bei Kindern auf, wird aber mit fortschreitendem Alter häufig milder. Allerdings bleibt bei vielen Neurodermitis-Patienten eine Neigung zu Allergien und Asthma.
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