Woher kommt das Oktoberfest?
Redaktion waswiewo
Das Münchner Oktoberfest, das inzwischen in aller Welt bekannt ist und dort auch als solches nachgefeiert wird, war ursprünglich eine königliche Hochzeit. Als sich Kronprinz Ludwig mit der Prinzessin Therese von Sachsen Hildbrughausen am 12. Oktober 1810 verheiratete, gab es ein 5-tägiges Fest, das als Art Nationalfest gefeiert wurde, um die Verbundenheit zwischen Altbayern, Schwaben, Franken und Pfalz sichtbar zu machen. Veranstaltungsort war damals und ist bis heute die Theresienwiese (heute ein planierter Platz), die ihren Namen nach der jungen Königin bekam. Seit 1818 wird dort auch Bier ausgeschenkt, Speisen verkauft und auch eine Schaukel und ein Karussell soll es zu der Zeit schon gegeben haben. Heute dürfen nur Münchner Brauereien auf der Wies'n Bier ausschenken (jedes Jahr ein neuer Diskussions- und Streitpunkt) und seit 1850 wird das rege Treiben von der Figur der Bavaria überwacht. Am ersten Wies´n - Sonntag findet seit 1835 der große Trachten- und Schützenzug mit 70 Musikkapellen und Spielmannszügen statt. Beginnend am Siegestor, bewegt sich der Zug auf etwa 7 Kilometern über Odeons-, Maximilians-, Lenbachplatz zu Sonnenstraße und Esperantoplatz auf die Theresienwiese. 〈ber 200 Gruppen aus Bayern, Österreich, Schweiz, Italien und Frankreich nehmen daran teil.
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