Wie kann man Osteoporose vorbeugen?
Redaktion waswiewo
Mit etwa 35 Jahren beginnt der altersbedingte Abbau der Knochenmasse. Normalerweise passiert das so langsam, dass es unbemerkt bleibt. Erst wenn der Knochenabbau für die Altersgruppe zu rasch verläuft, spricht man von Knochenschwund oder Osteoporose. Die Knochen werden porös und brechen leichter. Außerdem kann es zu Knochenverformungen wie einem Buckel und einem Rückgang der Körpergröße kommen. Besonders betroffen von einem derartig schnellen Knochenabbau sind häufig Frauen, da zu deren altersbedingter Abnahme der Knochenmasse noch der Östrogenmangel in den Wechseljahren kommt. Um den Knochenabbau zu vermindern, können Sie jedoch vorbeugen. Wichtig für eine widerstandsfähige Konsistenz der Knochen ist Calcium; deshalb sollte schon frühzeitig darauf geachtet werden, dass das Spurenelement in ausreichendem Maße mit der Nahrung aufgenommen wird. Ist das nicht möglich, sollte mit Tabletten ergänzt werden. Calcium ist besonders in Milchprodukten enthalten, achten Sie daher auf eine ausreichende Ernährung mit Milch, Joghurt, Quark und Käse. Ganz wichtig ist auch Vitamin D (in Hefe und Lebertran enthalten) und Bewegung. Und das Gute daran: Wer sich frühzeitig um sein Knochengerüst kümmert und seine Ernährung und Lebensweise darauf einstellt, der kann einer Knochenschwunderkrankung vorbeugen. Denn ein stabiles Skelett wirkt Abnutzungserscheinungen entgegen. Und da das Durchschnittsalter der Menschen immer weiter ansteigt, ist eine derartige Investition eine Investition in ein beschwerdearmes Älterwerden.
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