Welche Pflanzen überwintern draußen, welche sollte man lieber ins Haus holen?
Redaktion waswiewo
Wenn wir Menschen die dicken Wollpullover und Mützen herausholen, heißt das nicht, dass alle Balkonpflanzen ins Hausinnere geschafft werden sollten. Solange die Temperaturen nicht dauerhaft unter Null sinken, halten es robustere Pflanzensorten draußen noch sehr gut aus. Ihre Exoten wie Agaven, Palmen, Papyrus oder Bananen sollten Sie aber gleich in die Wohnung holen, denn diese Pflanzen nehmen bei zu großer Kälte, auch über dem Nullpunkt, Schaden. Die anderen Pflanzen werden dann in den Keller, das Treppenhaus, die Garage oder an sonstige Stellplätze gebracht. Bei den meisten der Pflanzen (Ausnahmen sind: Azaleen, Kamelien und Rhododendren) steht im Herbst ein Rückschnitt an. Das ist sehr gut, denn so brauchen die Pflanzen nicht ganz so viel Platz. Ausserdem sollten Sie darauf achten, dass Sie die abgefallenen Blätter und Stöckchen aus dem Topf entfernen, denn diese bieten einen guten Nährboden für Bakterien und Pilze. Befreien Sie Ihre gesamten Pflanzen vor der Winterruhe von Schädlingen aller Art. Denn diese kleinen Schmarotzer machen Ihrer Pflanze das 〈berleben in den schlechten Bedingungen (weniger Licht und Frischluft) noch schwerer. Eine Faustregel beim "Einmotten" der Pflanzen besagt, dass immergrüne Pflanze heller stehen sollten und laubabwerfende Exemplare auch an dunkleren Plätzen überleben können. Bei Pflanzen wie Stauden und Sträucher, die im Winter weiterwachsen, ist eine 〈berwinterung auf dem Balkon möglich. Stellen Sie die Blumentöpfe dafür auf eine isolierende Unterlage und wickeln Sie den Topf in eine Noppenfolie, die den Wind abhält und gleichzeitig isoliert. Die winterfest verpackten Stauden- und Sträuchertöpfe stellen Sie dann an einen windgeschützten Ort.
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