Was sind sekundäre Pflanzenstoffe und wie wirken sie?
Redaktion waswiewo
Bioaktive Pflanzenstoffe, auch sekundäre Pflanzenstoffe (SPS) genannt, werden von Pflanzen als Abwehrstoffe z.B. gegen die Folgen zu intensiver Sonneneinstrahlung, vor Krankheitserregern und vor biologischen Feinden gebildet. Der Mensch kann diese Wirkstoffe nicht selbst herstellen, ist aber auch Nutznießer dieser pflanzlichen Abwehrstoffe, da sie seinen Körper vor freien Radikalen schützen. Diese freien Radikale bilden sich als sauerstoffhaltige Moleküle, die Körperzellen und deren Kerne schädigen und so verschiedene Krankheiten fördern können. So ist wissenschaftlich erwiesen, dass Sekundäre Pflanzenstoffe das Krebsrisiko in vielen Fällen wesentlich verringern und bei vielen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirksam werden können. Ganz nebenbei machen SPS als natürliche Farb-, Duft- und Geschmacksstoffe auch die sensorischen Eigenschaften eines Lebensmittels aus, ihre Wirkung ist also ungemein vielfältig und deshalb auch noch nicht erschöpfend erforscht.
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