Wie übersteht man 6 Monate Probezeit?
Redaktion waswiewo
In einem neuen Job gelten immer noch erstmal 6 Monate Probezeit, in denen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer erstmal ein bisschen beschnuppern sollen. Als Arbeitnehmer sollten Sie diese Zeit nutzen, die Firma von Ihren Qualitäten zu überzeugen und auch mal 150 % zu leisten, wenn es gerade angebracht scheint. Schließen Sie sich nicht gleich einer Clique an oder beginnen Sie etwa eine Büro-Liebe. Das Wichtigste ist jetzt: möglichst wenig auffallen und wenn dann mit Leistung und nicht mit den besten Tratschqualitäten. Stellen Sie sich mit der Sekretärin gut. Meist ist sie diejenige, die alle Mitarbeiter kennt und oft interessante Neuigkeiten parat hat, die Sie sonst wahrscheinlich nicht erfahren. Seien Sie insgesamt hellhörig, aber nicht zu aufgeschlossen und halten Sie unbedingt den Dienstweg ein. Fehler in diesem Punkt werden Ihnen nur schwer verziehen. Geben Sie Fehler zu, schließlich sind Sie noch in der Einarbeitungszeit und außerdem kann man aus diesen lernen. Leugnen und verharmlosen bringt dagegen echte Minuspunkte. Sie können schon mal ein verlängertes Wochenende machen, aber einen dreiwöchigen Urlaub sollten Sie sich in der Probezeit verkneifen, so etwas spricht nicht gerade für eine überzeugende Arbeitsmoral. Bestehen Sie auf Beurteilungsgesprächen während der 6 Monate. Das hilft, die gegenseitigen Erwartungen auszuloten und Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und zu ändern. Außerdem wissen Sie dann, woran Sie sind. Bevor die 6 Monate um sind, sollten Sie noch einmal ganz genau überlegen, wie sehr die Arbeit Ihren Fähigkeiten und Vorlieben entspricht. Wenn Sie einer weiteren Beschäftigung positiv entgegen sehen, sollten Sie das bei einem abschließenden Gespräch auch sagen und dürfen dann aber auch mehr Geld verlangen. Wenn Sie die Tätigkeit nicht überzeugt hat, sollten Sie sich zu diesem Zeitpunkt vielleicht doch für einen neuen Job bewerben.
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